© Ebba D. Drolshagen
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Dies ist ein Ausschnitt aus SKAN GRAFIK, der Abschlussarbeit des Designers André Konrad, in welcher er dreißig skandinavische Designagenturen vorstellt.

 

Aus dem Interview mit Maria Ottoson und Emma Tajiou von Lobby Design in Stockholm:

 

„MACH DIR KEINE SORGEN, WENN ANDERE LEUTE DEIN DESIGN KLAUEN. MACH DIR SORGEN, WENN SIE ES EINES TAGES NICHT MEHR TUN.“

Emma Tajiou

 

01_SEIT WANN SEID IHR SELBSTSTÄNDIG, BZW. WANN WURDE EURE AGENTUR GEGRÜNDET? // EMMA: Das war 2003, nachdem wir den Abschluss am Beckmans gemacht haben, das ist eine Hochschule für Design in Stockholm. Zu Anfang waren wir vier Partner, aber jetzt sind wir drei Designer, zwei Partner und ein Angestellter.

 

02_KOMMT IHR GEBÜRTIG AUS STOCKHOLM? // EMMA: Maria ja, aber ich nicht. Ich komme von der kleinen Insel Gotland.

 

03_WAS MACHT EURE AGENTUR AUS, WAS BILDET DEN SCHWERPUNKT? // MARIA: Der Schwerpunkt ist, dass wir keinen Schwerpunkt haben. Wir sind nämlich gerne kreativ und wollen uns nicht auf eine bestimmte Sache beschränken. […] // EMMA: Deshalb sind wir auch nicht auf eine bestimmte Art von Kunden spezialisiert. Wir glauben daran, dass man bei einem Auftrag im Bereich Kosmetik genauso kreativ sein kann, wie bei einem Auftrag von einer Wohltätigkeitsorganisation oder einem Restaurant. Wir versuchen also, bei jedem Projekt immer wieder ganz verschiedene Erfahrungen einzubringen.

 

 

„DONT’T WORRY ABOUT PEOPLE STEALING YOUR DESIGN WORK. WORRY ABOUT THE DAY THEY STOP.“

Emma Tajiou

 

01_WHEN DID YOU START SELF-EMPLOYED WORK? OR: WHEN WAS YOUR AGENCY FOUNDED? // EMMA: In 2003. We started after graduated from Beckmans, which is a college for design, based in Stockholm. In the beginning we had four partners, but two years ago two of us left, but Maria and I continued. Now we are three designers. Two partners and one employee.

 

02_WERE YOU BORN IN STOCKHOLM? // EMMA: Maria is, but I’m not. I’m actually from Gotland, a small island.

 

03_WHAT’S THE SPECIAL THING ABOUT YOUR AGENCY? WHAT’S THE MAIN FOCUS OF YOUR WORK? // MARIA: Our main focus is that we don’t have any main focus. Because we like to be creative and don’t want to have a specific thing. […] EMMA: This is the reason because we arent’t focused on a special kind of client. We believe that you can be creative by working with the cosmetic industry as well as with charity organisations and restaurants, so on. So we try to put different kinds of experiences into every project.

 

(Sprachliche Unsicherheiten im Ausgangstext sind darauf zurückzuführen, dass sich hier ein Deutscher und zwei Schwedinnen auf Englisch unterhalten. Aus Gründen der Authentizität hat man sich dafür entschieden, keine nachträglichen Korrekturen vorzunehmen.)